Der U-Bhf Gneisenaustraße hat sich mittlerweile als Graffitigallerie etabliert und so gab/gibt es dort mal wieder eine Ausstellung zu sehen. Jeder Menge Style für Lau. Awesome…
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Bill Hicks – Ein Amerikaner

Berlin in den Neunziger Jahren: Im SO36 laden jeden Donnerstag Metal, Hardcore und Crossover zum tänzerischen abreagieren ein. Es läuft Tool. Begeistert von ihrer Musik gehe ich kurz darauf zum Plattenladen meines Vertrauens und erstehe das aktuelle Album der Band. Aenima ist nach Kyuss’ Sky Valley das tiefste dessen, was Rockmusik zu jener Zeit zu bieten hat – eine Offenbarung.
Seltsame Wortfetzen finden sich auf Aenima. Düstere und wahrhaftige Samples eines „weiteren toten Helden“, wie die Widmung im Booklet lautet. Ein Tribut an den Stand-Up Komiker Bill Hicks.
Muss. Mehr. Erfahren. Die Entdeckung des Comedians zieht eine Odyssea durch New Yorker CD Geschäfte nach sich. Der Düstere Humor ist umwerfend, deutlich Geselsschaftskritisch und neu. Dagegen wirkt jeder „Scheibenwischer“ wie eine verbitterte Sendung mit der Maus. Mit der Zeit verleibe ich mir noch einige Dokus und Texte über und die Musik von Bill Hicks ein.
Jahre vergehen und inzwischen kenne ich die Eckdaten des Mannes: Bill hatte Alkohol- und Drogenphasen. Bill hatte einen Hang zum (LSD-)Spirituellen, ohne die Bodenhaftung zu verlieren, wie mancher Esoteriker. Bill hatte einen Scharfsinn und Durchblick wie nur wenige außer ihm. Bill hatte eine gewisse TV-Popularität in seiner Spätphase. Der Amerikaner war in England beliebter gewesen, als in den USA. Er kannte Jay Leno und Co. Er starb früh an Krebs. Bill Hicks wurde gerade einmal 33 Jahre alt.
Aber all diese Informationen bleiben fragmentarisch, unfähig, ein Gesamtbild zu zeichnen. Überall sind Etappen und Lücken. Und hier kommt ein neuer Film ins Spiel. „American: The Bill Hicks Story“ ist eine ausgeflippte Photocollage, in der Bill Hicks’ Freunde und Verwandte sein Leben erzählen. Lückenlos.
Sie sprechen über seine Kindheit, seine frühen Comedy Tage. Darüber, dass er, kaum über Zwanzig, schon ein Veteran in der Szene war. Sie dokumentieren seine ersten Erfahrungen mit Alkohol, seine Exzesse und seine Trips. Sie verraten uns, dass sich Bill Hicks von Drogen und Alkohol früher abgewendet hatte, als ich allgemein annahm.
Der Film mach den Idealismus, die Wut und die Frustration eines Bill Hicks nachvollziehbar und kommt dabei völlig ohne falschen Pathos aus. Bill Hicks steht weder auf einem Heldenpodest, noch wird er bemenschelt oder gar bemitleidet. Die Doku schafft Nähe im nüchternen Abstand – In der Beschreibung der Dinge, wie sie waren – mal lustig, mal ernst, wie das Leben selbst.
American nimmt uns mit auf eine Reise. Eine Reise eines weiteren toten Idealisten.
Kurz bemerkt: Google Maps Berlin Fail

Fallstricke der deutschen Rechtschreibung. Werde ich eine Volkspartei?

Du bist Volkspartei!
Save DJ Fac – Jetzt mit Paypal und Flattr
Rettet die Mashups, rettet die Remix-Kultur.
Wie finefin bereits schrieb, ist dem Ton-Arrangeur DJ Fac die Kunst zum Verhängnis geworden, als ihn Vertreter der Musikindustrie (SUISA, IFPI) wegen Urheberrechtsverletzungen anzeigten. Schließlich unterbreiteten sie ihm ein Ausgleichsangebot in Höhe von 10.000€.
Daraufhin hatte sich die Netzgemeinschaft aufgerafft, und eine Facebook-Seite zur Rettung des DJs ins Leben gerufen. Damit ihr den Künstler noch einfacher unterstützen könnt, habe ich mich selbst zu weiteren Schritten entschlossen:
Nun könnt ihr einfach den unteren Paypal-Button drücken oder den Artikel flattrn und so für DJ Fac spenden. Die Einnahmen möchte ich dann gebündelt an die Rettungsgruppe überweisen.
Sicherlich wird sich unser Mashupper über jede kleine Spende freuen und wenn ihr den Artikel in der Netzwelt verbreitet, können wir noch viel mehr Menschen erreichen.
Hochachtungsvoll,
euer moons
I have been here before
Inspiriert durch Forss’ Journeyman* schrieb ich einst einen Text, den ich euch nicht vorenthalten möchte:
I have been here before
‘This ride is special
This countryside is ancient
And many of these things I do not understand
But I feel like I’ve been here before’
(Forss, Journeyman)This piece will not cover a certain place or time. It’s a journey. Clustered episodes. Fragments. Fasten seatbelts and stand away from the closing doors.
Warschauer Straße is always crowded. People are going to work. Coming home from work. Going to a party. Going to the next party. Coming home from a party. Changing trains. Standing around. Puzzled. Partying right on the spot. A bridge connects the S-Bahn to the U-Bahn. Connects East and West. Weiterlesen
Mitschnitt: KoKicker live bei RadioEins im Admiralspalast (14.10.2010)
Soeben wurde mir dieser feine Mitschnitt zugespielt. Mit einer Blockflöte im Gepäck spielen die Jungs Yoga und werben für ihren tighten Gig am Freitag. Zum Schluss gibt es noch Rosarote Brillen aus der Konserve.
Freitag der Tighteste. KO Kicker im Lovelite.
Freitag der Tighteste steht vor der Tür. Am 15.10. spielen KO Kicker, Afraid of Heights und Katalin live im Berliner Lovelite. An den Turntables unterhalten euch Heronymuz Boš, Freaky Cutz und Milton John. Special Guest ist P-RZM, Berlins feinster Hip Hop Geiger.
Wer nur schlappe 4 Euronen zahlen will, kommt vor 22 Uhr. Sonst werden unter-galaktische 6 Öre verlangt.
Der Weg der dicken Decke (Wir wollen Dich!)
Was ist die dicke Decke eigentlich und wie kann ich mitmachen?
finefin beschrieb dickedecke.de einmal sehr treffend als “Kunst, Politik & Nerdism – Gemeinschafts-Blog aus Berlin und Überall!“. Die dicke Decke ist also ein Blog für mehrere Schreiberlinge – eine Plattform für Kunst, Kultur, Streetart, Politik, Nerdcore und andere Hirnergüsse.
dickedecke.de ist aber keine Eierlegende-Wollmilch-Community Website mit Tausenden von Usern, dafür gibt es andere wie BerlinerStrassen.com oder facebook. Auch wenn Unscharen von Netzmenschen unsere Artikel mitlesen und kommentieren können, bleibt das Redaktionsteam zunächst klein aber fein.
Nichtsdestotrotz kannst dazu gehören! Möchtest du Blogger auf der dicken Decke werden, schreibe einfach eine Mail an dickedecke at gmail dot com und sage uns kurz, warum du mitbloggen willst, samt Wunsch-Benutzername. Und wenn nichts dagegen spricht, bist auch du bald ein Teil der schreibenden Decke.
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